02.Aug.2009 Monster…
Ich nutze den regnerischen Sonntag mal aus und präsentiere euch eine weitere Kurzgeschichte. Diese hier ist unveröffentlicht (bis jetzt). Wundert euch nicht wenn es mal wieder um Mädchen geht. Ich schreibe Geschichten meistens wenn ich irgendwelche Mädchen-Geschichten oder Liebeskummer verarbeiten will. So kann ich loswerden, was ich loswerden will ohne jemandem dabei weh zutun. Viel Spass beim Lesen.
Monster…
Diese Nacht war nicht normal…
Ihre Worte standen im Raum wie ein Monster. Ein großes grünes Monster mit langen Zähnen.
„Mein Opa liegt im Sterben“
Er wollte diese Worte bekämpfen, wollte irgend etwas gegen ihren Sinn, ihre Bedeutung unternehmen. Er hätte alles getan damit sie wieder glücklich ist. Doch weder Heldentaten noch Schwerter konnten bekämpfen was im Raum stand.
Und plötzlich war sie wieder da. Die Nähe und Vertrautheit die er vorher vermisst hatte.
Nicht viel passierte noch an diesem Abend. Sie verließen den stickigen, lauten Club in dem sich das als Worte verkleidete Monster befand. Er begleitete sie zum Krankenhaus wo sie ihren Großvater noch einmal sehen wollte. Verabschiedete sich von ihr. Bot ihr an für den nächsten tag etwas mit ihr zu unternehmen. Nahm sie in den Arm. Drehte sich um und wollte gehen als ihn ein nie geahnter Mut ergriff.
„Ich will für dich da sein. Hinter dir stehen. Dich wie ein Netz sanft auffangen. Ich will dir die heilende Magie von Küssen zeigen, genauso wie die ungeheure Kraft einer Umarmung.
Ich lass dich nicht allein!“
Er hatte sich nicht zu ihr gedreht dabei, aus Angst der Mut könnte ihn verlassen. Er tat es auch auch jetzt nicht. Er spürte nur wie sie ihre Hand mit sanften Druck auf seine Schulter legte. Hörte wie die Tür des Krankenhauses auf und wieder zu ging. Und merkte das er allein vor der Tür stand.