The Realist von Asaf Hanuka, erzählt in wöchentlich erscheinenden Episoden, die Suche nach einem neuen Zuhause für seine Familie. Der Comic ist wunderschön gezeichnet und spielt gerne mal mit surrealen Elementen. Aus den Einzelnen Episoden springen einen die Gedanken des Zeichners förmlich an.
Im Orignal erscheint der Comic in einer israelischen Zeitung, auf der Homepage kann man den Comic in englisch und hebräisch lesen.
Die schlimmste und nervigste Sachen an beendeten Beziehungen, ist nicht die Tatsache, dass die Beziehung vorbei ist. Es sind die Hundertschaften von Menschen, die einen Fragen “Was ist passiert?”, “Geht´s dir gut?” und “Kann ich dir helfen?” die unsäglich nerven.
Klar sind alle neugierig und wollen wissen, warum das neue Traumpaar nicht mehr zusammen ist, aber glaubt ihr alle wirklich das hilft, wenn ich am Tag hunderttausendmal alles erklären muss? Mir braucht niemand seine Hilfe und ein offenes Ohr anbieten, wenn er zum drölften mal die Wunde aufreisst und mich dazu bringt alle Gefühle erneut hoch zu würgen. Bei meinen heiß geliebten Freunden ist das erlaubt und ich weiß das es hier von Herzen kommt. Aber Menschen, die mir nicht wirklich nahe stehen, hier und da mal “Hallo” und “Wie gehts?” sagen, sollen doch bitte ihre Neugier zu Hause in eine Schublade packen und mir meine Ruhe lassen. Ihr nervt einfach!
Scheitern ist nicht schlimm. Ich muss mir nur eingestehen, dass ich gescheitert bin. Diese Einsicht ist hart. Aber nicht tödlich. Manche Sachen sind nicht dafür bestimmt zu funktionieren, sondern einzig und allein dazu, dass sie schön aussehen.
Traumtänzerei nützt dann auch nichts. In den sauren Apfel beissen, Augen zu und durch. Wenn man vor dem Abgrund steht muss man sich manchmal eingestehen, dass man springen MUSS. Doch wenn man unten ankommt, ist die Welt genauso schön wie oben. Wir alle machen Fehler, wir alle müssen sie uns eingestehen und wir alle müssen weitermachen. Wie liegt bei jedem selbst. Ich habe meine Entscheidung getroffen und ich bin mir sicher ich kann damit gut leben. Besser als vorher.
Schlagt mich! Aber ich werde jetzt einen der bekannten deutschen Blogs verlinken und ihm somit zu noch mehr Clicks verhelfen und damit die kleinen Blogs komplett in die Vergessenheit stürzen.
René von Nerdcore hat am Wochenende ein paar Songs zusammengemischt und das ganze müsst ihr euch anhören. Sofern ihr etwas für elektronische Musik übrig habt, werdet ihr hier den Sommer hören. Seit Samstag pump ich den Mix auf Heavy Rotation. Sommer, Sommer und die Sonne kam auch noch raus. Das soll jetzt bitte so bleiben! Ich hab keinen Bock mehr, mir im Juni den Arsch abzufrieren. Ich will an der Donau sitzen und nach der Arbeit Musik hören, mit meinen Liebesten Menschen und Radler trinken. Ich will mit meiner Liebsten draußen rotes Curry mit gebratener Ente essen. Ich will spätnachts noch planlos durch die Stadt laufen, im T-Shirt und ohne das ich sofort in irgendeine Kneipe oder Club muss, weil´s so kalt ist. Ich will das alles. Jetzt. Morgen. Und bis mindestens Anfang September. Deswegen werde ich jetzt weiter diesen Mix pumpen, weil er sich nach Sommer in 100%er Konzentration anhört
Die Nacht. Je nach dem, wann man anfängt mit ihr sind es zwischen 8 und 12 Stunden. Stunden in denen 3 Romane, 5 Kurzgeschichten und mindestens 15 Songs passieren. Liebe, Hass, Freundschaft, Eifersucht, Streit, Wut, Aggression, Leidenschaft, Schlägereien und Sex.
In den Stunden am Wochenende zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang liegt das pure Leben. Hier zeigt sich wer wir sind, wie wir in Extremsituationen reagieren und ein bisschen auch was uns antreibt. Zerrissene Freundschaften, neu gekittete Liebschaften, aufgewärmte Beziehungen, kühle Eifersuchtsdramen und pure Wut und Aggression bringen diese Stunden hervor. Ich will diese Stunden nicht missen. Weil sie mir zeigen das ich lebe, das ich liebe und das ich leide. Das ich aktiv am Geschehen teilnehme und kein Statist bin.
14. Comic Salon Erlangen 2010. Kurzurlaub mit meiner Liebsten. Und ja es hat sich wirklich wie Urlaub angefühlt.
Mit dem Zug nach Erlangen klappt super. Dann rein in die Halle und ab ins Getümmel. Erstmal meiner lieben Freundin alles Zeigen, zur Orientierung und Einstimmung. Dann Hoch zu Zwerchfell und die Neuheiten shoppen und Interview für die neue Roger-Ausgabe mit Naomi Fearn. Unglaublich sympathisch und freundlich. Hat sich mehr wie eine fröhliche Plauderrunde angefühlt.. war es an sich auch. Dann kurz den neuen Zuckerfisch signieren lassen und danach zu BK was essen. Und dann weiter die Halle erkunden. Shoppen, shoppen, shoppen und ab und was zeichnen lassen und freundlich Plaudern.
Comic Salon in Erlangen ist immer wieder ein Erlebnis. Wie Naomi Fearn auch schon so schön gesagt hat: “Comic Salon ist das Ferienlager der deutschen Comic Szene”. Und so fühlt es sich auch an. Die Stimmung ist überall fröhlich und freundlich. Ab und etwas verkatert von den Schwarzer Ritter Sitzungen, aber immer freundlich. Niemandem merkt man an das sie hier neue Produkte bewerben MÜSSEN sondern neue Produkte bewerben WOLLEN. Es wirkt nicht wie Arbeit für die Verlage und Zeichner.
Der Salon präsentiert wirklich alle Facetten der Comics. Ob Superhelden, Franko-Belgisch, Indie, Funnys, Fantasy, Horror etc. pp. Alles ist Vertreten. Genauso sieht es bei den Besuchern aus. Comics werden in allen Gesellschaftsschichten gelesen. Ob Punker mit pinken Mohawk, belesener Senior, Familie mit Kinder, Nerd, zutättowierte Hardcore-Guys, Gothics, Sammler. Alles ist da. Nur leider hat das die Gesellschaft noch nicht mitbekommen und Comics sind immer noch nicht da wo sie sein sollten, sonder werden eher belächelt.
Ausstellungen wie die über Zeitungs-Comics in Deutschland, die Western-Comics Ausstellung und die kurze Charles M. Schulz Retrospektive fand ich sehr gut gemacht. Persönlicher Favorit war die Ausstellung mit Original-Seiten der ersten Comics von Anfang des letzten Jahrhunderts. Hier merkt man das bestreben die Geschichten und Facetten der Comics näher zu beleuchten und es macht jedes mal wieder Spass durch die schön gestalten Ausstellungen zu Wandern.
Mein nächster Besuch beim Comic Salon werde ich definitiv ausweiten. Und dann auch mal Veranstaltungen wie das Comic Kino Festival und die Max & Moritz Verleihung (Gewinner 2010 übrigends hier) mitnehmen. Und meine Kamera werde ich mitnehmen. Dafür beiss ich mich immer noch in den Hinter, dass ich die vergessen hab.
In den nächsten Tagen werde ich hier meine Einkäufe etwas näher vorstellen. Nur so viel: Wer spass an simplen aber endlos lustigen Comics hat, sollte Aike Arndts “Die Zeit und Gott” von Zwerchfell lesen. Unglaublich lustig und mit ein paar schönen Seitenhieben auf Religion und den ganzen Zirkus.
P.S.: Leider habe ich mein Panini-Album nicht ganz voll bekommen. Wer also ein paar doppelt hat oder sie loswerden möchte… meldet euch :D
UPDATE: hier noch ein sehr gut geschriebener Artikel über den Salon beim Titel-Magazin
In meinem Kopf befindet sich seit Wochen ein Gedanke. Besser gesagt eine Ansammlung von Gedanken. Aber ich will nicht das sie dort sind, ich will diese Gedanken nicht haben. Sie haben ihre Berechtigung… aber ich will sie nicht. Ich will nicht dieser Mensch sein der solche Gedanken denkt. Das bin ich nicht. Das will ich nicht sein. Aber leider denke ich solche Gedanken und bin ein solcher Mensch. Das macht mich nervös und es gefällt mir nicht. Ich weiß keinen Ausweg. Aber meine Gedanken wissen einen…