Auf einem Mixtape von einem Freund hab ich vor kurzem Fiva MC entdeckt. Fiva heißt eigentlich Nina Sonnenberg, ist Müncherin und macht Hip Hop mit Herz, Hirn und Seele. Ich war sofort begeistert. Und nach etwas Recherche hab ich entdeckt, dass die gute Fiva eine regelrechte Tausensasarin ist. Rap, Poetry Slams und nen Podcast macht sie auch für On3 Radio. Und auch der ist wircklich zu empfehlen. Fiva ist eine unglaublich sympathische Persönlichkeit. Sollte man auf jeden Fall mal reinhören.
Ich hab ja schonmal erwähnt das ich zu ziemlich vielem tanze, poge, moshe, meinen Körper durch die Luft werfe. Deswegen hier ein Song zu dem ich schonmal heftigst getanzt habe. Das ganze würde auch gut in die Kategorie von Montag passen.
Am Ende der Releaseparty zur zweiten Ausgabe meines Fanzines Roger, haben wir die .Limbo Messiah der Beatsteaks aufgelegt und dazu heftigst gefeiert… aber so richtig heftig. Es war keiner mehr da, wir hatten die Tanzfläche für uns allein und haben das ausgenutzt. Danach sind wir platt in unsere Betten gefallen… am nächsten Tag war ja putzen angesagt -.-
Ladies and Gentleman von Dynamite Deluxe hatte ich erst vor kurzem hier. Deswegen hab ich mal eine etwas andere Version davon rausgesucht. Denn Song kenne ich, seit die Platte rausgekommen ist und wenn er läuft, kann ich immer noch “mitrappen”… das Ding ist einfach ein Ohrwurm und brennt sich in deinem Gehörgang fest und dann lassen dich diese Zeilen nie mehr los.
2004. Zivi-Lehrgang der AWO. Ein Freund drückt mir die Revolutions per Minute von Rise Against in die Hand. Von da an ist die Platte mein Soundtrack für den Zivildienst gewesen. Auch bei den anderen Zivis im Fahrdienst lief die Platte rauf und runter. Und manchmal, wenn ein AWO-Auto an mir vorbei fuhr, konnte man ein paar Songs laut aus dem Auto raushören.
Nachdem ich auf diese Vorgabe auch keine wirkliche Lösung parat hatte, hab ich mir gedacht ich bring hier mal etwas Hardcore rein.
November 2007, Z-Bau in Nürnberg. Meine erste richtige Hardcore-Show, ohne aufgeblasene Proleten, die ihre Karate-Übungen im Moshpit üben und vor der Show Stunden vor dem Spiegel verbracht haben. Wenn ich an geile Hardcore-Shows denke, dann denke ich an den Z-Bau. Wenn ich an den Z-Bau denke, denke ich an Black Haven. Der Z-Bau ist ein besetztes Gebäude in Nürnberg, beheimatet den Kunstverein und es finden dort jede menge Konzerte statt. Der Laden ist richtig schön runtergekommen. Überall Tags, Sticker und Plakate von Shows. Bei den Hardcore-Shows werden vegane Sandwiches und Kuchen verkauft. Ich mag den Schuppen und hoffe das ich da im Juli hinkann und mir Converge angucken kann!!
Samstag Morgen. Nach durchgefeierter Nacht, mit einer Illustren Runde, ging es in Mazzos Auto nach Fürstenfeld Bruck zur Animuc 2010. Wir fahren zum ersten mal auf die noch junge Convention (die lief heuer zum zweiten mal glaub ich). Ich war doch recht gespannt was uns da erwartet.
Nachdem uns das Navi erstmal um FFB rund herum gelotst hatte, weil das scheinbar kürzer war als durch FFB durch, Suchten wir ersteinmal den Eingang um unsere Con-Tickets zu kaufen. Aber das war leichter gesagt als getan. Das Gelände ist riesig. war Mittags schon total von Cosplayern belagert und ausgeschildert war nix. Nachdem wir dann die Kasse gefunden hatten fielen uns die Augen wegen dem Preis aus. 20 Euro? Ich kann das ja verstehen so mit kleine Con und irgendwie muss das Geld ja auch wieder rein. Aber 20 Euro für einen Tag?
Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, ist die Animuc eine ziemlich gute Con. Das Areal ist riesig und wunderschön. Und wenn man die Con etwas später veranstalten würde, wenn die Bäume und Blumen blühen, könnte es von der Optik dem Rosengarten der Connichi locker den Rang ablaufen. Es gibt zig Möglichkeiten für schöne Foto direkt am Con-Gelände. Mein Liebling war eine mannshohe Statue von einem Frauengesicht. Bin mal gespannt wie viele Fotografen das Ding ausgenutzt haben. Die Größe ist aber auch ein Manko der Con. Den dadurch ist alles ziemlich auseinander gezerrt. Um von A nach B zu kommen muss man ständig Gebäude verlassen und alle Nase lang sein Conticket herzeigen. Der Händlerraum und der Manga-Markt sind ausbaufähig. Aber das wird wohl mit der Zeit kommen. Die alten Klostergebäude geben auf jeden Fall einiges her.
Pr0grammmässig ist die Con auch ganz okay. Nachdem wir eigentlich nur wegen dem Evangelion Film gekommen sind war das Programm wirklich okay. Mal in den Händleraum gucken, hier und da ein paar Cosplayer fotografieren, was essen, Figuren und Plüschbären kaufen (Mazzo und ich haben uns gegenseitig in das Nerdverderben gestürzt) und als uns dann langweilig war haben wir uns in den großen Saal gesetzt zum lästern. Eine Bitte an die Veranstalter: lasst diesen Spast mit dem rot-weiß kariertem Hemd bitte nie wieder auf die Bühne. Der nervt, ist unfreundlich und noch da zu ein riesen Depp. So weiter im Text.
Tsubomiverdient auf jeden Fall schon mal Respekt dafür, dass sie sich auf diese riesige Bühne stellt und singt. Schön gesungen hat sie auf jeden fall aber wenn sie einen Gesangslehrer hat, sollte sie sich einen neuen suchen und wenn sie keinen hat, sollte sie sich einen suchen. Denn leider hat sie ein paar Macken, die unschön aufallen. Aber schlecht war ihre Show nicht. Und gerade deswegen sollten sich die Veranstalter vielleicht überlegen Solo-Künstler mit einer kleinen Licht-Show oder Videos oder Bild-Slideshows zu unterstützen. Da steht dieses arme, kleine Mädchen, in ihrem blauen Kleid schon vollkommen verloren auf der großen, schwarzen Bühne und singt, da kann man doch wohl etwas mit dem Licht spielen oder? Dann kämen solche Shows noch schöner beim Publikum an.
Tsuki No Senshi sind ja ein bekannter Name auf Animanga-Cons. Ich hab sie zum ersten mal gesehen. Schon ganz gut das ganze aber die sollten sich mal fragen was sie wollen. Wollen sie die Storys richtig spielen oder nur das Videospiel nachmachen. Letzteres machen sie wirklich gut. Aber sowohl spielerisch als auch dramaturgisch hapert es bei denen gewaltig. Da kann man noch einiges an Emotionen rausholen. Und das sag ich als Amateur-Schauspieler mit 7 Jahren Erfahrung. Den Mädels würden ein paar Workshops ganz gut tun. Aber ihre Kostüme sind spitze. Da kann ihnen keiner was nachsagen.
Aber das sind ja Punkte wofür die Veranstalter nix können. Aber wofür sie etwas können ist das sie uns da Highlight des Abends, den zweiten Evangelion-Film, arg versaut haben. Dafür das sie das ganze als Evangelion-Special groß angekündigt haben, war die Präsention des Films mal ein Griff ins Klo. Das Bild hat gewackelt, war verpixelt und die Tür haben sie auch nicht zu gemacht. Somit hatte ich am ende Kopfschmerzen und genervt war ich von den Aussengeräuschen auch. und die letzten Sekunden haben sie scheinbar auch einfach weggelassen obwohl ihnen gesagt wurde da kommt noch was. Na danke auch. Da kuck ich mir sowas dann doch lieber wieder bei Mazzo auf einem kleineren Bildschirm an.
Alles in allem aber war die Con gut. In ein paar Jahren könnte sie sogar so gut sein das sich eine Reise von weiter weg lohnt. Aber das liegt an den Veranstaltern. Wir werden nächstes Jahr wohl wieder da sein.
Update: Was ich total vergessen habe. Die Illustrationen im Con-Programm sind ziemlich fett. Isabell Bollman hat da verdammt gute Arbeit abgeliefert. Dann können die Illus der Connichi überhaupt nicht mithalten.
Ich bin kein Red Hot Chilli Peppers Fan, aber ein guter Freund von mir ist es bzw. war es. Boris wohnt nun leider in Karlsruhe, aber immer wenn dieser Song läuft, muss ich an ihn denken. Zu der Zeit, als das Video rauskam bekam er von uns den Spitznamen “Taxi-Fahrer”. Weil dieses kleine, blonde Energiebündel abgehen konnte wie der Taxi-Fahrer im Video. Und genau dieses Bild hab ich immer vor Augen, wenn der Song irgendwo läuft. Da ist es gut zu wissen, das Boris auch heute noch abgehen kann wie Schmitz´Katze!
Es gibt wenige Songs, die mich wirklich traurig machen. Und wenn es dann mal einer schafft, ist es meistens einer von Johnny Cash. Hurt zum Beispiel. Da werde ich immer recht ruhig. Die Art wie Johnny Cash singt. wie er einzelne Worte betont, der Text. Gänsehaut! Definitiv die bessere Version des Songs.
Mit Johnny Cash sollte sich sowieso JEDER Musikbegeisterte mal beschäftigt haben. Johnny Cash war kein typischer Musiker. Der Kerl hat gelebt und hatte, im Gegensatz zu den meisten Anderen Countrymusikern, noch eine richtige Attitüde. Der Film Walk the line ist Pflicht. Leider ist er, wie viele Legenden der Musik, schon von uns gegangen. Ein großer Verlust für die Musikwelt.
Bei dem Song muss ich immer grinsen. Entdeckt hab ich ihn, in den Links zu ein ein paar Coeur de Pirate Songs. Das Video und vor allem die Mimik der Sängerin haben mich sofort begeistert. Das ganze schrullige Setting des Videos ist einfach herrlich. Der Song ist auch ohne Video ziemlich bombig. Auch der Rest vom Album ist sehr empfehlenswert.
Bei dieser Vorgabe musste ich schon heftig nachdenken. Weil die Songs die ich gar nicht mag, speicher ich auch nicht in meinem Kopf ab. Ich hab dann, nach langen überlegen, einen Song von Nickelback genommen. Schreckliche Musik und schreckliche Musik trifft auf schreckliche Musik. Bei den Songs krieg ich Krätze, Wut und Tobsuchtanfälle. Ich tanze ja betrunken auf viel Müll und auch auf schlechtere Lieder, aber bei Nickelback bleib ich einfach stehen. Die haben meinen Spass nicht verdient. Leute die Nickelback hören, können keine guten Menschen sein (Ausnahmen bestätigen hier übrigens die Regel).